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Auf diesen Seiten finden Sie interessante Informationen über:

Aufbau und Betrieb von Kläranlagen mit Vorklärung, biologische Reinigungsstufen und Nachklärung; Schlammarten; Klärschlammreduzierung; Überschussschlammreduktion; Klärschlammdesintegration und weitere Verfahren zur Reduzierung von Klärschlamm; Möglichkeiten der Klärschlammverwertung sowie die Entsorgungswege; Rechtsgrundlagen u.v.m.

 

"Überschussschlammreduzierung"

Sachstand - Bewertung - Entwicklung

 

Bei der Behandlung von Abwasser in Abwasserreinigungsanlagen fällt Klärschlamm (KS) an, welcher letztlich in flüssiger, entwässerter, getrockneter oder sonstig behandelter Form vorliegen kann.

 

Der Wassergehalt von Klärschlamm (KS) beträgt 90 - 99%. Grundsätzlich gleicht kein Klärschlamm dem anderen! Seine Menge, Art und Zusammensetzung hängt maßgeblich von vielen Faktoren ab (z.B. Größe und Beschaffenheit des Einzugsgebietes, Art und Anordnung der Abwasserreinigungs- sowie Nachbehandlungsverfahren, Zusammensetzung des anfallenden Abwassers, usw.).

 

Jährlich fallen in der Bundesrepublik Deutschland, bei rund 82,4 Mio. Einwohnern auf einer Gesamtfläche von 357.020 km2, etwa 2,2 Mio. t Klärschlammtrockenmasse an.

 

Für Klärschlamm gibt es nachfolgende Verwertungs- bzw. Entsorgungspfade:

 

     - stoffliche Verwertung  (landwirtschaftliche Verwertung oder Verwertung im Landschaftsbau)

     - Verbrennung  (energetische Verwertung mit KS als Ersatzbrennstoff oder therm. Behandlung z. Zweck der Beseitigung)

 

Für eine landwirtschaftliche oder landbauliche Verwertung bzw. Nutzung von Klärschlamm sprechen die Rückgewinnung der Pflanzennährstoffe Stickstoff (N) und Phosphor (P), sowie Kalzium (Ca), Silizium (Si) und Eisen (Fe).

 

Eine kritische Betrachtung über eine unbedenkliche stetige landwirtschaftliche Nutzung von Klärschlamm ist dennoch angebracht und ratsam. Dies bedingen Krankheitserreger, wie z.B. BSE (bovine spongiforme Enzephalopathie), Schweinepest, H5N1-Asia (Vogelgrippe) oder auch Schwermetallbelastungen von Böden und Nutzpflanzen.

 

<---  In <Grundlagen> finden Sie Informationen über:

            • Aufbau und Funktionsweise von Kläranlagen (KA)
            • Klärschlammarten, Mengen, Entstehung und Behandlung
            • Klärschlammentsorgungswege, Möglichkeiten und Kosten

 

<---  In <Klärsch.-Reduktion> sind folgende Themen enthalten:

            • Die Verfahren zur Klärschlammreduktion
            • Überschussschlamm, Entstehung und Abhängigkeiten
            • Fortschritt, Relevanz und Eignung der derzeitigen Reduktionsverfahren

 

Was verbindet man heute mit dem Begriff "Klärschlamm" ?

 

Ist er .  .  .  natürliches Düngemittel ?  .  .  .  Energieresource ?  .  .  . Gefahrenherd durch Krankheitserreger ?  .  .  .  kostenintensiv ?  .  .  .  zu vermeiden ?

 

 

[ Fassung vom 06.02.2010,    Verfasser: Dipl.-Ing. (FH)  Andreas Polak, Qualitätsbeauftragter (TÜV), SiGeKo gem. RAB 30 Anlagen B+C ]


 

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